Kleinaitingen ist fast 1000 Jahre alt.
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ersten Hälfte des 6. Jahrhundert n. Chr. begann die Besiedlung des
Hochfelds und des Lechfelds durch fränkische Alemannen. Die dabei gegründete Siedlung wurden
nach dem Anführern Aido "Aitingen" - das heutige Großaitingen
- benannt. Kleinaitingen hat sich wohl sicher vor 900 unserer Zeitrechnung
als Schwester- Siedlung von Großaitingen gebildet. Die eigentliche
Besiedelung unseres Gebiets fand nach dem Rückzug der Römer
mit den germanischen Wanderungen und der Niederlassung der Alemannen in
den größeren Flusstälern wie dem der Wertach und des Lechs
um 500 nach Christus statt. Ortschaften, deren Namens-Endungen auf -ingen
lauten (z.B. Großaitingen, Kleinaitingen) lassen auf eine erste
Besiedelung im 19. Jahrhundert schließen. Die erste urkundlich belegbare
Unterscheidung in zwei verschiedene Aitingen lässt sich 1130 finden,
als von "Eitingen in minori villa" in einem Güterverzeichnis die
Rede ist. Zwischenzeitlich hieß es auch Ostern-Aitingen oder Jungaitingen.
Im Jahre
1806 kam Kleinaitingen in Folge der Säkularisation an das Königreich
Bayern. |
Dass
das Lechfeld schon viel früher besiedelt
wurde, davon zeugen auch Ausgrabungsfunde, die in den Jahren 1980 und
1981 bei Bauarbeiten in der Herbststraße gemacht wurden. In den Jahren 2004 bis 2007 fand man auf einer fast 2 Hektar großen Kiesfläche der Fa. Lauter an der Flurgrenze zwischen Oberottmars-hausen und Kleinaitingen Funde, die zu den wichtigsten bronzezeitlichen des Voralpengebietes (ca. 2400 - 2200 vor Chr.) zählen. Auch Grabhügel aus der Hallsteinzeit sowie Keltengräber (500-400 v. Chr.) zwischen dem Handtuchwald und dem Gutshof Lechfeld weisen auf früheste Besiedelung hin.
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Vom
Lechfeld als militärischem Standort kann
erstmals 1866 gesprochen werden, als hier während des preusisch-süddeutschen
Krieges 10000 Soldaten stationiert waren. Der Ausbau des Standortes wurde
nach dem Krieg 1870/71 voran getrieben. 1960 wurde die Ulrichkaserne
in Lechfeld-Nord eingeweiht. Das Lechfeld ist heute ein wichtiger NATO-Flugplatz und beherbergt das JaboG 32 ECR. Der Gutshof Lechfeld wurde 1935 zur Versorgung des Fliegerhorstes Lager Lechfeld gebaut. |
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Die
Bevölkerungszahlen
stieg in den Jahren nach dem 2. Weltkrieg sehr stark durch die Aufnahme
zahlreicher Vertriebener und Flüchtlinge. In den 50-er Jahren folgte
ein Rückgang aufgrund fehlender Arbeits- und Wohnmöglichkeiten.
Ab Herbst 1960 ist ein erneuter Anstieg im Zusammenhang mit dem Aufbau
des Bundeswehrstandortes Lechfeld-Nord und der neuerbauten Ulrichkaserne
erkennbar; Kleinaitingen wurde damit quasi Garnisonsort.
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![]() Hinweisschild Gemeindeteil Lechfeld-Nord |
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![]() Röm. Meilenstein an der Via Claudia (Sportplatz) Hier erhalten Sie einen vergrößerten Plan des Straßenverlaufs auf der Flur Kleinaitingen. |
Via
Claudia die Römerstraße:
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